Branding (White-Label)
Unter Konfiguration → Branding definierst du:
- Firmenname & Kurzname (für Headlines, vCards, OG-Image)
- Claim (Subtext im Admin-Header)
- Beschreibung (für SEO + OG-Image)
- Webseite, SEO-Title, SEO-Description
- Admin-App-Name (z.B. „TeamVis” oder eigener Markenname)
- Default-Firma in MA-Karte (wird beim Anlegen vorausgefüllt)
- Primärfarben (
primary_color,primary_dark,primary_deep) - Sekundärfarben (für Akzent-Elemente)
- Logo und Favicon (Upload)
- Aktive Module (
business_cards,organigram,compliance) - Organigramm-Sichtbarkeit (
public/internal/trusted) - Aktive Compliance-Frameworks (Liste der YAML-IDs)
Warum das wichtig ist
TeamVis ist White-Label-fähig — derselbe Container kann unter beliebigen Domains laufen, jeweils mit eigenem Branding aus der DB. Beispiel: Stadtwerk Haßfurt nutzt rote Bordeaux-Farben, Stadtwerk Beispielstadt blau-grün, ein Verband hat seine eigene Identität.
Die Werte werden zur Runtime aus der DB gelesen, nicht zur Build- Zeit eingebettet. Ein Branding-Change wirkt sofort — ohne Re-Deploy.
Vorrang-Logik
Bei mehreren Branding-Quellen gilt die Reihenfolge:
- DB (
site_settings-Tabelle, einziger Datensatz) - Build-Time-ENV (für Container ohne DB-Branding) —
NEXT_PUBLIC_BRAND_COMPANY_NAMEu.a. - TeamVis-Defaults
Stolperfallen
- Logo-Format: SVG bevorzugt (skaliert sauber), PNG mit transparentem Hintergrund OK. Mindesthöhe 60 px für gute Header-Darstellung
- Favicon-Upload: ICO oder PNG, 32×32 oder 64×64
- Farb-Tokens: alle drei Stufen (color/dark/deep) setzen, sonst fallen Hover-/Active-States auf Schwarz zurück
- Module deaktivieren: schaltet Sidebar-Menüs aus, löscht aber nicht die zugehörigen Daten — bei Re-Aktivierung sind alle Bereiche/Stellen/Bindings wieder da